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Die Büschgen Schäferei (bis 1890)

Der Ursprung der Büschgen-Schäferei liegt zurzeit (noch) im Dunkel. Ihr Ende ist aber mit Quellen belegt (siehe Zeitstrahl). Sie lang an der Grenze zwischen dem Rittergut Ruhland und dem Reußischen Dominium, zumindest ist das durch die Dismembrationskarte aus dem Jahr 1829 Dismembrationskarte 24 Hoyerswerda K 14 G/ÜF (Scheidemantel et al., 1829) und eine Gerichtsakte aus dem Jahr 1798 (Acta Iudicialia, 1798) belegt.

Heute findet man an der Stelle der ehemaligen (neuen) Schäferei noch deutliche Wege und Bodenunebenheiten (siehe LIDAR-Scan).

Rekonstruierte Lage (1797)

Nachfolgend sehen Sie den Versuch einer Rekonstruktion der Lage der Gebäude und Flächen im Bereich der sog. »Alten« und »Neuen« Schäferei. Aus der Acta Iudicalia geht hervor, dass ca. 200 m nördlich der 1797 bestehenden Schäferei eine neue Schäferei erbaut wurde. Warum, das ist bisher nicht ausdrücklich beschrieben. Die Skizze von 1797 nennt unter G. den Hinweis "nachdem die alte eng/morsch? geworden".

Diese neue Schäferei ist jene, die dann später in der Separationskarte verzeichnet ist. Sie wurde 1890 abgerissen.

Aber die Lage der alten Schäferei ist hier nur aus der vorhandenen Skizze von 1797 rekonstruiert. Einen unmittelbaren Nachweis für die Lage gibt es nicht. Die auf der Karte von 1797 verzeichneten Wege und Grenzen lassen sich bisher nicht eindeutig zuordnen. Die alte Schäferei könnte demnach auch woanders zu verorten sein.

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Objekte

 

 

Acta Iudicialia. Vergleich zwischen der Herrschaft und der Gemeinde Arnsdorf (bei Ruhland) über den Schäfergarten. Acta Iudicialia. Vergleich zwischen der Herrschaft und der Gemeinde Arnsdorf (bei Ruhland) über den Schäfergarten.
Karte No. 3 Die Arnsdorfer Flur

A. ist ein Stück Feld wovon der alte Jurisch von der Arnsdorfer Gemeinde hat eine jährliche Abgabe entrichtet.

B. war die alte Büschchen Schäferey gestanden.

C. die ehemalige Scheune

d. der Lamm Garten

e. das Backhaus

f. der Schaf Schur Platz

G. die neu erbaute Schäferey, nachdem die alte morsch? geworden.

G. neue Büschchen Schäferey

G. bey der neuen Schäferey ist weder ein Garten noch ein Stück Forsten? sondern nur lauter Sandboden; Von der alten Schäferey war die Gebäude zerbrochen? ? kann die Gemeinde keine Ansprüche? machen, sonden nur an den Stück Feldern?

H. hat die Arnsdorfer Gemeinde neuerlich von der Hutung zum Felde gemacht.

J.F.S. ? 7. April 1797

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